Fast-Food Octopus Burger

Octopus-Burger

Diese Zubereitung für einen Octopus ist etwas ganz besonderes. Sie reichert den Fast-Food-Bereich mit einem kreativen Gericht angenehm genussvoll an. Aus dem Rezept Marinierter Octopus habe ich aus dem Tentakelteller zwei Burger-Patties geschnitten. Als Buns habe ich Dinkel- und Kartoffelbrötchen vom heimischen Bäcker verwendet. Für die Burger-Sauce habe ich die Marinade genommen. Zusammen mit ein wenig Mischsalat entstand ein herrlicher Octopus-Burger.

Schwierigkeitsgrad & Aufwand

leicht, ca. 5-7 Minuten

Nährwerte

253 kcal pro Portion

Octopus-Burger
Der Octopus-Burger ist schnell zu einer gesunden Fast-Food-Mahlzeit zubereitet

Zutaten

20 g Tüten-Salat-Mischung (4 kcal)

84 g Marinierter Octopus, (69 kcal)

1 Dinkel- oder Kartoffelbrötchen etwa 80 g (180 kcal)

Etwas Marinade vom Marinierter Octopus

Zubereitung

Die Brötchen in 2 Hälften schneiden und die Schnittfläche in der Pfanne kurz anbräunen

Etwas Marinade auf die Brötchenhälften geben und ein wenig Salat darauf legen

Den Tentakelteller quer durchschneiden um daraus zwei Patties zu erhalten

Die Patties in der Pfanne von beiden Seiten anbraten und auf eine Brötchenhälfte geben

Die andere Brötschenhälfte darauf geben und servieren

Ein toller Burger für eine gesunde Fast-Food-Mahlzeit.

Matjes-Burger
Außer Konkurrenz: Matjes-Burger ebenfalls als schnelle und gesunde Fast-Food-Mahlzeit zubereitet

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LowCarb WhiteChocolate Joghurt-Käsekuchen mit Haselnussboden

Anschnitt

Nach dem der Kuchenkörper jetzt schön konvex ist, habe ich mich erstmals mit einem passenden Boden beschäftigt. Der Boden ist ebenfalls LowCarb und basiert hauptsächlich auf gemahlenen Haselnüssen.

Bis auf den Austausch der Aromatisierung mit Paradiescreme „Weiße Schokolade“, habe ich das Rezept für den Kuchenkörper und das Topping so belassen wie beim letzten Prototypen für das Rezept LowCarb Karamell-Joghurt-Käsekuchen. Dieses Rezept wurde jetzt erweitert um einen Boden und einen Rand. Das Konjakmehl habe ich wieder auf 1TL reduziert. Das macht den Körper fluffiger und nicht so fest.

Das Rezept ist als Prototyp Bestandteil des Käsekuchen-Baukasten Projekt.

Nährwerte

1 Kuchen = 1.315 g, 2.036 kcal pro Kuchen = 12 Portionen.

1 Portion = 110 g pro Stück = 170 kcal pro Stück.

155 kcal pro 100g

Die Änderung in diesem Rezept ist die Halbierung der Zugabe von Konjakmehl auf nunmehr 1 Teelöffel und die Aromatisierung mit Paradiescreme „Weiße Schokolade“. Neu ist ein Boden und ein Rand basierend auf gemahlenen Haselnüssen..

Zutaten für Körper, Aromatisierung und Topping

500 g Magerquark , 0,2% Fett (340 kcal)

150 g Griechischer Joghurt, 9,2% Fett (169 kcal)

3 Eier á 55 g (226 kcal)

70 g Paradiescreme, Dr. Oetger (86 kcal)

20 g Mandeln, gehobelt (124 kcal)

120 g Erythrit (0 kcal)

1 TL Konjakmehl, (0 kcal)

1 Pinselstrich geschmolzene Butter für die Backform

1 TL Kokosmehl zum auspudern der Backform

Zutaten für den Boden

80 g Erythrit (0 kcal)

100 g Haselnüsse, gemahlen (663 kcal)

15 g Kokosmehl (54 kcal)

40 g Butter, weich (296 kcal)

1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Auf die Beschreibung der allgemeinen Zubereitung wurde hier bei den Prototypen verzichtet. Lediglich die Abweichungen des Prototypen ist hier separat erwähnt. Die Allgemeine Zubereitung befindet sich, jeweils um die neuen Erkenntnisse aus den Prototypen aktualisiert, im Käsekuchen-Baukasten Projekt.

Besonderheiten

Der Kuchen hat nun einen Boden und einen Rand. Dieser gibt wie geplant zusätzlichen Geschmack, eine angenehme Textur und ein schöneres Aussehen. Der Boden erhöht allerdings die Nährwerte des Kuchens signifikant. Hier schlagen besonders die gemahlenen Haselnüsse und die Butter ins Gewicht. Beim nächsten Prototypen werde ich das stark reduzieren.

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Marinierter Octopus

Anrichten

Der Octopus ist nicht nur äußerst schmackhaft, sondern liefert auch wertvolle Omega-III-Fettsäuren und eine Menge Proteine. Zudem ist sein Genuss aus Sicht der enthaltenen Kalorien keine Belastung. Roh hat er etwa 70kcal je 100g, gekocht etwa 82kcal je 100g. Da darf die Portion auch durchaus größer ausfallen. Auch als Fast-Food Octopus Burger ist die Zubereitung gesund und leicht.

Marinieren und kalt stellen ist eine Zubereitung die ich sehr gerne mache. Ich verwende dazu tiefgekühlten Octopus. Es ist die frischeste Variante, da die Tiere nach dem Fang vor Ort gleich eingefroren werden. Erst dann treten sie ihre Reise über viele Stationen, den Großhandel bis in den Einzelhandel an. Die Kühlkette wird dabei nicht unterbrochen und das Produkt kommt so frisch wie möglich an.

Zutaten

2.250 g Oktopus , tiefgekühlt

4-6 Knoblauchzehen

1 Zwiebel, gewürfelt

1-2 TL Salz

1-2 TL Chilliflocken

Saft einer Zitrone

Pfeffer aus der Mühle

100ml Olivenöl

In diesem Rezept verwende ich ein Exemplar von 2.250g. Dieser wird in Salzwasser etwa 50-60 Minuten leicht geköchelt. Auf diese Art wird er weder hart wie Gummi, noch irgendwie matschig. Während des Kochens bereite ich aus Knoblauch und Salz zunächst eine Knoblauchpaste zu. Diese reibe ich mit einem Messer auf einem Schneidebrett so lange bis eine Paste entsteht. Zusammen mit einer fein gewürfelten Zwiebel, dem Saft einer Zitrone, Pfeffer, Chilliflocken und Olivenöl mische ich eine Marinade an.

Nach dem Auskühlen schneide ich den Octopus zu, mariniere ihn uns lasse alles im Kühlschrank über Nacht gut durchziehen.

Octopus kochen

Marinieren

Anrichten

Anrichten
Marinierter Oktopus mit Krautsalat

LowCarb Karamell-Joghurt-Käsekuchen

Anschnitt

Erstmals ist es mir gelungen einen konvexen Käsekuchen zu erzeugen. Er ist nicht wie sonst üblich in der Mitte konkav eingefallen sondern seine Mitte ist höher als der Rand! Schon beim letzten Mal war ich zufrieden, dass der Kuchenkörper erstmals flach war. Aber jetzt? Er ist tatsächlich konvex! Die Stabilität konnten durch die höhere Zugabe von Konjakmehl zu Stande. Es bindet das Wasser besser.

Angeknüpft an das letzte Rezept für den LowCarb Joghurt-Nektarinen-Käsekuchen habe ich noch ein kleines Manko beseitigt. Als der Kuchen über Nacht draußen stand hat er ein wenig Wasser verloren. Darauf hin habe ich in diesem Rezept auf Füllstoffe in Form von Obst zunächst verzichtet und die Menge an Konjakmehl um einen Teelöffel auf jetzt zwei Teelöffel verdoppelt. Erst hatte ich beim mixen ein wenig Bedenken, dass der Kuchen nicht hoch geht. Die Masse war unheimlich fest. Ganz anders als die vorherigen Prototypen. Im Ergebnis jedoch ging der Kuchen wunderbar hoch. Aromatisiert habe ich den Kuchenkörper diesmal mit Paradiescreme Karamell. Zum Topping habe zu den 20g gehobelten Mandeln, 1 Teelöffel Erytrith, 1 Teelöffel Eigelb und 2 Teelöffel Wasser diesmal noch einen halben Teelöffel der Paradiescreme-Karamell dazu gegeben. Das hat das Topping nochmals stark geschmacklich aufgewertet.

Das Rezept ist als Prototyp Bestandteil des Käsekuchen-Baukasten Projekt.

Nährwerte

1 Kuchen = 1.030 g, 937 kcal pro Kuchen = 12 Portionen.

1 Portion = 86 g pro Stück = 78 kcal pro Stück.

91 kcal pro 100g

Die Änderung in diesem Rezept ist der Verzicht auf Obst in Form von Nektarinen als Füllstoff, die Verdoppelung der Zugabe von Konjakmehl auf nunmehr 2 Teelöffel und die Aromatisierung mit Paradiescreme Karamell. Auch die Mischung für das Mandel-Topping wurde mit einem halben Teelöffel Paradiescreme Karamell angereichert.

Zutaten

500 g Magerquark , 0,2% Fett (340 kcal)

150 g Griechischer Joghurt, 9,2% Fett (169 kcal)

3 Eier á 55 g (226 kcal)

65 g Paradiescreme, Dr. Oetger (77 kcal)

20 g Mandeln, gehobelt (124 kcal)

120 g Erythrit (0 kcal)

2 TL Konjakmehl, (0 kcal)

1 Pinselstrich geschmolzene Butter für die Backform

1 TL Kokosmehl zum auspudern der Backform

Zubereitung

Auf die Beschreibung der allgemeinen Zubereitung wurde hier bei den Prototypen verzichtet. Lediglich die Abweichungen des Prototypen ist hier separat erwähnt. Die Allgemeine Zubereitung befindet sich, jeweils um die neuen Erkenntnisse aus den Prototypen aktualisiert, im Käsekuchen-Baukasten Projekt.

Besonderheiten

Der Kuchenkörper ist nun wunderbar ästhetisch und steht schön fest. In der Mitte ist er höher als am Rand. Im nächsten Durchgang werde ich entweder nochmals Obst als Füllstoff in den Kuchenkörper geben oder einen trockenen Füllstoff suchen. Außerdem werde ich nach etwa der Hälfte der Backzeit wieder den Rand an der Form durch einschneiden lösen. Dadurch erhoffe ich mir, dass der Rand früher einfällt als die Mitte um noch mehr Konvexität in die Gestalt zu bringen. Erneut werde ich auch wieder Backaroma dazu geben.

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Fangverwertung nach dem Königsfischen

Fangverwertung

Endlich konnten wir im Verein D’Wörthseefischer e.V. wieder ein Gesellschaftsfischen durchführen. Durch die Covid-Pandemie ist sowohl unser traditionelles Abfischen, als auch das alljährliche Königsfischen ausgefallen. Auch die Quartalsversammlungen und sogar die Jahreshauptversammlung konnten nicht durchgeführt werden.

Für das Abfischen ist es uns jedoch gelungen einen gemeinsamen Termin zu realisieren. Diesen haben wir dann direkt umgewandelt und als Königsfischen deklariert. Im Anschluss daran konnten wir sogar im Freien eine Quartalsversammlung abhalten.

Wie bei jedem Gesellschaftsfischen muss anschließend der Fang verarbeitet werden. Die Verwertung habe ich in diesem Beitrag festgehalten.

Fische küchenfertig machen

Zunächst wurden die Fische gewaschen und ausgenommen um sie in der Küche verarbeiten zu können.

Filetieren

Da wie immer auf Grund der vielfachen Fänge zu dieser Jahreszeit wenig Platz im Gefrierschrank ist, wollte ich die Fische nicht am Stück einfrieren. Filetieren ist daher eine gute Alternative um zum einen Platz zu sparen und zum anderen gleich eine edlere Weiterverwertung einzuleiten.

Parieren und entgräten

Die Filets werden rundum sauber zugeschnitten (pariert) und die verbliebenen Bauch- und Zwischenmuskelgräten werden entfernt.

Erste Verkostung

Frisch gefangen wird ein Teil des Fanges in der Pfanne zubereitet.

Weiterverarbeitung des restlichen Fanges

Die anderen Filets wurden in eine 6%ige Salzwasserlösung eingelegt. Sie werden später zu Stremellachsforelle weiter verarbeitet.

Videos vom Königsfischen

Der Hin– und Rückweg sowie die Strecke und ein Livebiss mit Drill und Landung wurde im Rahmen des LIVE! Video-Broadcast Projekt live gesendet. Die Aufzeichnungen davon befinden sich in der Mediathek.

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Zweierlei Matjes von der Regenbogenforelle

Anrichten

Morgen ist Königsfischen im Verein D’Wörthseefischer e.V.! Das bedeutet, es wird frischer Fang in die Küche kommen. Platz im Gefrierschrank ist rar. Daher werden 6 Fische aufgetaut und weiter verarbeitet. Ich habe mich dazu entschieden, diese Fische zu weißem und rotem Matjes von der Regenbogenforelle zu veredeln.

Vorbereitung der Fische

Die aufgetauten Fische werden gewaschen, abgetrocknet und filetiert.

Filets vorbereiten

Die Filets werden zunächst von den Bauchgräten befreit, anschließend sauber zugeschnitten (pariert) und bekommen die Gräten der Zwischenmuskulatur gezogen. Zum Schluss werden sie noch von der Haut gezogen.

Einlegen in die Lake zur Matjesreifung

Zur Matjesreifung habe ich die Filets aufgeteilt. Diesmal mache ich sowohl weiße, als auch rote Matjesfilets. Für 1kg Filet setze ich dazu eine Lake aus 1 Liter Wasser, 60g Kochsalz und 50g Matjesreifer an. Ich verwende dazu den Matjesreifer von matjes-hering.de, hier die Variante ohne Zusatzstoffe für die weiße Zubereitung und die mit Gewürzen für die rote Zubereitung. Auf der Packung steht in der Rezeptur eine Zugabe von 80g Salz. Das entspricht einer 8%igen Salzlösung. Diese Konzentration ist viel zu hoch und macht das spätere Ergebnis einfach nur kaputt. Maximal 6% sind ideal. Auch 5,0%-5,5% bringen ein hervorragend salziges Ergebnis.

Konservierung und Lagerung

Nach fünf Tagen Reifung im Kühlschrank werden die Filets kurz unter fließend kaltem Wasser rundum abgespült, mit Küchenpapier trocken getupft und in einem Behälter oder einem Gefrierbeutel in Sonnenblumen- oder Rapsöl eingelegt. Bei 4°C im Kühlschrank halten sich die Filets etwa 10 Tage frisch.

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Stremellachsforelle aus dem Backofen

Goldgelb geräucherte Stremel

Eine der schönsten Zubereitungen der Forelle ist für mich die Weiterverarbeitung zur Stremellachsforelle. Klassisch wird diese in einem Räucherofen heißgeräuchert. Heute jedoch bereite ich sie im Backofen zu. Dies hat den unschlagbaren Vorteil, dass man den Garpunkt genau kontrollieren kann und anschließend perfekte, saftige Filets erhält. Das Raucharoma habe ich erst später durch einen Kalträuchergang im Garraum eines Gasgrills vorgenommen.

Einlegen in 6%ige Salzlake

Zur Vorbereitung werden die Filets in eine 6%ige Salzlake eingelegt. Für 1kg Fisch wird in 1 Liter Wasser 60g Kochsalz aufgelöst. Für meinen Geschmack ist das die maximal zulässige Konzentration an Salz. 5,0% bis 5,5% sind ebenfalls ausreichend. Diese Konzentration der Salzlake verwende ich für alle anderen Zubereitungen wie beim räuchern oder bei der Matjesreifung ebenfalls. Die Lake würzt das Filet und entzieht ihm etwas Wasser. Das Filet wird dadurch etwas fester. In anderen Fundstellen im Internet wird mit 8%iger Konzentration gearbeitet. Das ist aber eindeutig zu viel und ruiniert das anschließende Ergebnis.

In Stremel schneiden

Die Filets auf Küchenpapier gut abtrocknen und in kleine Portionen bzw. Streifen (Stremel) schneiden.

Backblech vorbereiten

Zur Vorbereitung wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und ein Backrost darüber gesetzt. Dadurch kommt die Wärme gleichmäßig an die Ober- und Unterseite der Stremel. Das Backpapier erleichtert die spätere Reinigung des Backbleches.

Würzen der Stremel

Die Stremel können nach Belieben gewürzt werden. Sowohl fertige Fischgewürzmischungen als auch selbst zusammen gemischte Gewürz- und Kräutervarianten sind möglich. Lediglich Salz sollte keinesfalls verwendet werden, da die Filets durch die Lake bereits ausreichend Salz mitbringen. Ich verwende gern eine Gewürzmischung aus Leutasch oder die Gewürzmischungen von FTM, z.B. über ebay erhältlich.

Zubereitung im Backofen

Die Zubereitung im vorgeheizten Backofen gelingt perfekt bei 70°C-80°C Umluft für 20-30 Minuten. Ich habe bewusst eine Temperatur- und eine Zeitspanne angegeben. Sobald Eiweiß austritt ist entweder die Temperatur zu hoch oder der Fisch ist zu lange drin. Daher an Besten gut beobachten was passiert. Das Ergebnis sind herrlich saftige Stremel. Sie können auch ohne geräuchert zu werden direkt warm oder später kalt verzehrt werden.

Kalträuchern auf dem Grill

Zum Kalträuchern benutze ich eine Kalträucherschnecke. Diese gebe ich zusammen mit den Stremeln für etwa 4-6 Stunden in einen geschlossenen Behälter. Ich mache das auf dem Gasgrill, wobei dieser natürlich nicht angemacht wird, sondern kalt bleibt. Es geht hier nur um die Nutzung des verschlossenen Garraumes für den Räuchervorgang.

Fertige Stremel

Die fertig geräucherten Stremel halten sich bei 4°C im Kühlschrank problemlos etwa 10 Tage. Sie schmecken kalt als Brotaufstrich oder auch für 30 Sekunden in der Mikrowelle lauwarm gemacht mit Krautsalat oder anderen Beilagen.

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LowCarb Joghurt-Nektarinen-Käsekuchen

Anschnitt

Langsam nähert sich die Rezepzur einem richtig guten Ergebnis an. Erstmals konnte ich einen Kuchenkörper erstellen der nicht konkav in der Mitte einfällt. Dies habe ich durch Zugabe eines Teelöffels Konjakmehl erreicht. Neu ist, dass ich den Fettanteil über einen griechischen Joghurt realisiert habe. Ein Topping aus gehobelten Mandeln habe ich gleich mit ausprobiert. Als weitere Füllung habe ich Nektarinenstücke verwendet.

Das Rezept ist als Prototyp Bestandteil des Käsekuchen-Baukasten Projekt.

Nährwerte

1 Kuchen = 1.195 g, 1.036 kcal pro Kuchen = 12 Portionen.

1 Portion = 100g pro Stück = 86 kcal pro Stück.

87 kcal pro 100g

Die Änderung in diesem Rezept ist hauptsächlich die Zugabe von griechischem Joghurt und Konjakmehl

Zutaten

500 g Magerquark , 0,2% Fett (340 kcal)

150 g Griechischer Joghurt, 9,2% Fett (169 kcal)

3 Eier á 55 g (226 kcal)

65 g Paradiescreme, Dr. Oetger (77 kcal)

175 g Nektarine (100 kcal)

20 g Mangeln, gehobelt (124 kcal)

120 g Erythrit (0 kcal)

1 TL Konjakmehl, (0 kcal)

1 Pinselstrich geschmolzene Butter für die Backform

1 TL Kokosmehl zum auspudern der Backform

Zubereitung

Der Kuchenkörper sieht jetzt wirklich ästhetisch aus. Er ist gleichmäßig flach. Das Topping ist knusprig. Der Kuchen ist fluffig leicht. Im nächsten Durchgang versuche ich ein Karamellaroma und werde die Menge an Konjakmehl auf 2 TL erhöhen.

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Käsekuchen-Baukasten Projekt

Käsekuchen Baukasten Projekt

Ein Leben ohne Kuchen geht garnicht! Doch so lecker er auch ist und so glücklich und zufrieden sein Verzehr auch macht, – er belastet die Kalorienbilanz gewaltig. Schnell ist das selbst erlaubte Tageskontingent erreicht. Wer wie ich die Kalorienbalance ernsthaft einhält muss jetzt dagegen steuern. Die Konsequenz daraus ist entweder eine zusätzliche Sporteinheit zur Verbrennung, eine Kalkulationskorrektur des Kalorienkontingentes für die nächsten Tage bis hin zu einer zusätzlichen Fasteneinheit.

Um genau diesem Dilemma zu entweichen, habe ich dieses Käsekuchen-Baukasten Projekt aufgesetzt. Hier soll eine Rezeptur gefunden werden, deren positive Eigenschaften die negativen deutlich überwiegen. Das Projekt ist lebendig, das bedeutet, es werden verschiedene Prototypen erstellt deren Eigenschaften überprüft werden. Ist eine positive Eigenschaft gefunden worden, wird das Projekt aktualisiert.

Erwünschte positive Eigenschaften

Wohlschmeckend, aromatisch und süß

Cremig und fluffig mit angenehmer Textur

Formschön und ansehnlich

LowCarb – geringe Menge an Kohlehydraten

LowFat – geringe Menge an Fett

HighProtein – hoher Eiweißgehalt

Geringe Energiebilanz, wenig kcal pro 100g, Richtwert etwa 0,9 bis 1,3 kcal je Gramm

Aktueller Stand

Nährwerte

Nur Körper und Topping ohne Boden

1 Kuchen = 1.195 g, 1.036 kcal pro Kuchen = 12 Portionen.

1 Portion = 100 g pro Stück = 86 kcal pro Stück.

87 kcal pro 100g = 0,9kcal:1,0g

Mit allen Komponenten

1 Kuchen = 1.295 g, 1.417 kcal pro Kuchen = 12 Portionen.

1 Portion = 108 g pro Stück = 118 kcal pro Stück.

109 kcal pro 100g = 1,1kcal:1,0g

Realisierte Komponenten

Körper (733 kcal / 935 g), Aromatisierung (77 kcal / 65 g), Füllung (100 kcal / 175 g), Topping (124 kcal / 20 g), Boden (383 kcal / 120 g)

Komponenten des Kuchens

Sobald eine geeignete Rezeptur für die einzelnen Komponenten für gut befunden wurde, wird diese in den einzelnen Boxen aktualisiert. Es können auch mehrere Rezepturen zur Auswahl stehen. So wird daraus ein richtiger Baukasten mit viel Abwechslung bei voller Nutzung der positiven Eigenschaften.

Körper

Er stellt mit etwa 80 – 90% die Hauptkomponente des Kuchens dar.

Mögliche Basis: Quark, Skyr, Joghurt

Idealrezeptur

500 g Magerquark , 0,2% Fett (340 kcal)

150 g Griechischer Joghurt, 9,2% Fett (169 kcal)

3 Eier á 55 g (226 kcal)

2 TL Konjakmehl (0kcal)

Füllung

Sie dient als Zuschlagsstoff für den Körper, unter anderem zur Erhöhung des Volumens, zur Senkung der kcal sowie als Zugewinn weiterer Geschmacksnoten und Texturen.

Mögliche Basis: Obst

Idealrezeptur

175 g Nektarine (100 kcal)

Boden

Er ist in erster Linie eine Abwechslung in der Textur und eine weitere Geschmackskomponente. Am Rand hochgezogen beeinflusst er auch die Optik.

Mögliche Basis: Mandelmehl-Feigen Mixtur, gemahlene Haselnüsse

Aktuelle Rezeptur (viel zu werthaltig)

80 g Erythrit (0 kcal)

100 g Haselnüsse, gemahlen (663 kcal)

15 g Kokosmehl (54 kcal)

40 g Butter, weich (296 kcal)

1/2 TL Backpulver

Idealrezeptur (nur Boden, ohne Rand)

40 g Erythrit (0 kcal)

50 g Haselnüsse, gemahlen (332 kcal)

8 g Kokosmehl (28 kcal)

20 g Griechischer Joghurt, 9,2% Fett (23 kcal)

1/4 TL Backpulver

Topping

Der krönende Abschluss zur Aufbesserung der Optik, als weitere Textur- sowie als Geschmackskomponente.

Mögliche Basis: Baiser, Obst, Agartine, Nüsse, Schokolade

Idealrezeptur

20 g Mandeln, gehobelt (124 kcal)

1 TL Eigelb, entnommen aus der Kuchenkörper-Rezeptur

1 TL Erytrith, entnommen aus der Aromatisierungs-Rezeptur

1/2 TL Cremepulver, entnommen aus der Aromatisierungs-Rezeptur

2 TL Wasser (0 kcal)

Aromatisierung

Sie ist eine zusätzliche Aroma- und Geschmackskomponente und kann sowohl im Körper, in der Füllung, im Topping als auch im Boden zum Einsatz kommen.

Mögliche Basis: Puddingpulver, Backaroma, Obstsäfte, Erytrith, Gewürze, Kakaopulver

Idealrezeptur im Körper

65g Paradiescreme (77kcal)

120 g Erythrit (0 kcal)

Vorbereitungen

Bevor die Kuchenmasse zubereitet wird ist es hilfreich einige Vorbereitungen zu treffen. Dadurch wird sichergestellt dass alles da ist. Was man benötigt hat man gleich zur Hand und die Zubereitung kann planmäßig durchlaufen werden.

Backform

Ich verwende hier eine kleine 18er Springform mit extra hohem Rand. Diese Größe ist auch ideal für den Backofen im WoMo. Sie wird stets mit einem Pinselstrich Fett (Butter, Palmin, Öl, etc.) leicht eingefettet und mit Kokosmehl ausgepudert. Da bleibt garantiert nichts kleben. Erst wenn die Form vorbereitet ist, beginne ich mit der Herstellung der einzelnen Komponenten.

Erytrith

Um Erytrith als Ersatz für Zucker zu verwenden mahle ich ihn vor der Zugabe zu feinem Puder. Dadurch löst er sich besser auf und es verbleiben keine knirschenden Kristalle im zubereiteten Produkt.

Obst

Das zuschneiden und vorbereiten von Obst als Füllstoff oder Topping bereite ich noch vor der Masse vor damit es zum späteren Einsatz sofort griffbereit zur Verfügung steht.

Zwischenprodukte

Auch Zwischenprodukte wie die Mischung von Eigelb und Wasser bereite ich vor damit ich gleich darauf zugreifen kann wenn ich es brauche.

Portionen

Bevor ich anfange die Masse zu mischen wiege ich alle benötigten Zutaten ab und stelle sie mir griffbereit in Reichweite.

Eischnee

Beim schlagen von Eiklar verwende ich eine Prise Salz und schlage zunächst einen steifen Schaum. Dort hinein gebe ich während ich mixe einen Teil des zuvor zu Pulver gemahlenen Erytrith.

Backofen

Backen

Zum Einsatz kommt ein herkömmlicher Elektrobackofen. Der Backofen wird vorgeheizt auf 180°C. Gebacken wird auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober- und Unterhitze. Die Backzeit dauert je nach gewünschter Farbe zwischen 50 und 55 Minuten.

Prototypen

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